1. Tattoos sind für ALLE Körper
Die Szene lebt von Ausdruck und Individualität. Dennoch werden häufig nur „normschöne“ Körper sichtbar gemacht und damit nicht nur der Eindruck vermittelt, dass nur diese Körper tätowiert und dabei schön sein können, sondern alle anderen Körper damit unsichtbar gemacht.
2. Body Diversity erweitert ästhetische Vorstellungen
Fett, Narben, verschiedene Hautfarben, Dehnungsstreifen, Mobilitätshilfen, etc.
– sie alle verändern, wie Tinte auf der Haut wirkt. Und das ist wunderschön. Je mehr Vielfalt sichtbar wird, desto mehr bricht die Tattoo-Szene aus ihren engen Schönheitsnormen aus und schafft so Raum für Vielfalt, Akzeptanz und Zugänglichkeit.
3. Vielfalt = Sicherheit
Wenn Menschen sich selbst in Studios, Artists oder Flashdesigns wiederfinden, sinkt die Schwelle, überhaupt einen Termin auszumachen. Representation schafft Vertrauen.
4. Künstlerische Perspekliven werden erweitert
Tattoo Artists, die sich mit vielfältigen Körpern auseinandersetzen, lernen neue Techniken, Blickwinkel und Platzierungen kennen und in ihre Arbeit zu integrieren. Das erweitert nicht nur das künstlerische Repertoire für alle Beteiligten, sondern sorgt auch dafür, dass mehr Menschen sich bei uns gut aufgehoben fühlen.
5. Body Diversity ist ein politisches Statement
Jede tätowierte Körpertalte, jeder Narbenentwurf und jedes Motiv auf „nicht-normschöner“ Haut ist ein Akt gegen Bodyshaming, Ableismus, Rassismus, Transphobie, Homophobie und weitere Diskriminierungsformen. Wollen wir als Szene uns gemeinsam gegen Diskriminierung positionieren, ist es also besonders wichtig, verschiedene Körper zu tätowieren und ihnen sichtbaren Raum zu bieten.






